Was ist die praktische und integrative kognitive Verhaltenstherapie, kurz piKVT?
Die kurze und einfache Erläuterung lautet: Wenn ich meine Sichtweise ändere, dann verändert sich auch mein Gefühl. Ohne mein aktives TUN ist keine Veränderung möglich. In meiner Praxis für Psychotherapie nach dem HeilprG arbeite ich mit der praktischen und integrativen kognitiven Verhaltenstherapie, kurz piKVT.
Die Kognitive Verhaltenstherapie ist die modernste, wissenschaftlich am besten untersuchteste und wirksamste Psychotherapie unserer Zeit. Neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung, der positiven Psychologie, der Neurobiologie und der lösungsorientierten Kurzzeittherapie fließen hier mit ein. Praktisch bedeutet, dass der Focus auf der aktiven Anwendung von bewährten Techniken liegt, die dabei unterstützen das persönliche Leiden zu bearbeiten. Und integrativ fließen alle wirkungsvollen Therapiemethoden mit ein. Unser Gehirn formt sich so, wie wir es nutzen. Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis aus der Neurobiologie. Die Plastizität des Gehirns, also die Fähigkeit erlerntes Verhalten, bedrückende Reaktionsmuster aufzulösen und sich aktiv belastenden Gefühls- und Denkmustern nachhaltig in die positive Verhaltensänderung zu bringen. Das ist uns oftmals nicht bewusst, dass wir unser Denken und Verhalten täglich im Alltag anwenden und damit unser Gehirn trainieren, immer wieder diesen Reaktionspfad automatisch abzurufen in entsprechenden belastenden Situationen, die uns daraufhin wieder belasten. Mit der piKVT unterbrechen wir praktisch nach wissenschaftlich belegten Erfolgsmethoden Ängste, Panik, Zwang, belastende Gedanken und Lebenssituationen oder wenn im Laufe des Lebens Verhaltensweisen erworben wurden, die es uns schwer machen, so zu reagieren, wie wir es uns wünschen.
Schritt für Schritt werden belastende Gedanken, Gefühle und Verhalten gelockert, gelöst und losgelassen. Ab der ersten Sitzung ist der Klient in der Lage, sich selber effektiv und einfach mit bewährten Methoden zu helfen – Hilfe zur Selbsthilfe – das ist der Weg des Klienten. Das ist wie das Erlernen einer Fremdsprache. Nur das ständige Wiederholen führt zum Erfolg, diese auch anwenden zu können. Und so verhält sich das mit unseren „Angewohnheiten“, die uns dann in psychisches und körperliches Leiden bringen. Mit diesen drei Buchstaben TUN geht es in die Selbstverantwortung, Schritt für Schritt verändert sich das Denken und Verhalten und das positive Ergebnis ist ein wachsendes klares und bewusstes Handeln und Denken.